LinkedIn im Marketing-Mix (Teil 2)

Die Frage, ob du LinkedIn in deinen Marketing-Mix integrieren solltest, kannst du nach unserem ersten LinkedIn-Artikel hoffentlich mit einem lauten Ja beantworten. Das Business-Netzwerk bietet effektive Tools, um die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen und mit neuen Interessenten und Geschäftspartnern in Kontakt zu treten. Du hast also spätestens jetzt dein Unternehmensprofil eingerichtet und fragst dich, welchen Knopf du als nächstes drücken sollst? Dafür stellen wir dir im folgenden Teil tiefergehende Strategien für ein erfolgreiches B2B-Marketing vor. 

Content Marketing als Dreh- und Angelpunkt

Mit dem vollständigen Unternehmensprofil solltest du jetzt ein aktiv teilnehmendes Mitglied im Netzwerk werden. Versorge deine Follower regelmäßig mit lesenswerten Inhalten und kommentiere oder teile interessante Beiträge. Unterschieden wird zwischen dem (selbst erstellten) nativen und externen Content. Den größten Erfolg erzielst du laut LinkedIn mit einem 80:20 Verhältnis von eigenen und fremden Inhalten. Bei der Themenauswahl solltest du weniger auf marktschreierische Angebote als auf Relevanz für deine Zielgruppe setzen. Das können spannende Neuigkeiten aus dem Unternehmen, praktische Tipps mit deiner Expertise oder unterhaltsame Videos sein.

Aufmerksamkeitsstarke Videos

Womit wir schon beim nächsten Strategiepunkt sind: Bewegtbilder ziehen im Newsfeed ganz automatisch alle Augen auf sich. Für eine hohe Share Rate ist es empfehlenswert, deinen Content direkt über die Video-Symbol-Funktion hochzuladen. Diese Videos werden im Feed nämlich direkt abgespielt und erregen so besonders schnell Aufmerksamkeit. Aber natürlich kannst du in deinem Beitrag auch eingebettete Videos über YouTube und andere Plattformen teilen.

Mehr Wissen mit LinkedIn Analytics

LinkedIn stellt Administratoren mit dem Analytics Tool ein mächtiges Werkzeug zur Verfügung. Der Analysebereich Visitor Analytics spielt Daten zu Besuchern deines Unternehmensprofils aus. Unter Update Analytics erhältst du die Auswertungen deines Contents. Einblicke in die demografischen Merkmale deiner Follower findest du im Bereich Follower Analytics. Sogar mit den Kennzahlen deiner Wettbewerber kannst du dich vergleichen. Wenn du mit der Datenauswertung erst einmal vertraut bist, kannst mit dem Analytics Tool gezielt an deinem B2B-Marketing schrauben und neue Taktiken ausprobieren.

Neue Kontakte in Gruppen knüpfen

Im ersten Teil unseres Artikels haben wir bereits erwähnt, dass in den vielen LinkedIn Gruppen ein Großteil des Networkings stattfindet. Unternehmen, wie auch Angestellte, tauschen sich in themenbezogenen Gruppen aus und etablieren sich mit ihrer Expertise. Kennst du schon die Featured Groups? Mit dieser Funktion hebst du auf deinem Unternehmensprofil ausgewählte Gruppen hervor, in denen du besonders aktiv bist.

Zielgerichtete Anzeigen schalten

Eine wichtige Säule für erfolgreiches B2B-Marketing stellen bezahlte Anzeigen dar. Dafür stehen dir verschiedenste Formate zur Verfügung: Von der klassischen Bild-Text-Anzeige, über gesponserten Content im Newsfeed oder dem Versand automatisierter Direktnachrichten an ausgewählte Nutzer. Willst du noch einen drauflegen, integrierst du sogenannte Lead Gens Forms in deine Anzeigen. Diese vorausgefüllten Formulare erlauben dem Empfänger, seine Daten mit wenigen Klicks an dich zu übermitteln. Vielleicht ist ja dein nächster Top-Lead dabei?

Vorhang auf für deine Mitarbeiter

Warum Kollegen und Mitarbeiter die besten Markenbotschafter sind? Potenzielle (B2B-) Kunden vertrauen Empfehlungen einer bekannten Person mehr als jeder Anzeige. Persönlicher Austausch mit “echten” Menschen und authentische Blicke hinter die Kulissen sind heute wichtiger denn je und erhöhen das Vertrauen in deine Marke. Unternehmen und Mitarbeiter sind auf LinkedIn eng miteinander verzahnt, ermutige deine Mitarbeiter und Kollegen also zur aktiven Teilnahme. P.S.: Für langfristiges Employee-Marketing stellt das kostenpflichtige Tool LinkedIn Elevate regelmäßig Inhalte zum Teilen für Mitarbeiter bereit.

Wie du siehst, bietet LinkedIn dir eine große Bandbreite strategischer Instrumente, die aber keinesfalls kompliziert sein müssen. Natürlich lässt sich auch ein digitales Netzwerk nicht von jetzt auf gleich aufbauen. Aber heute ist der beste Tag, um damit zu starten und deinen langfristigen Erfolg auf den Weg zu bringen. In diesem Sinne: Let’s get connected!


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Quellen: swat.io, business.linkedin.com

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