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Green Events:  5 Schritte für ein nachhaltiges Festival

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Die Festival Saison ist nicht nur für die feierfreudigen Fans das Highlight des Sommers, sondern auch für die Veranstalter. Dabei müssen diese ein ordentliches Pensum an Organisation leisten, um eine Großveranstaltung erfolgreich über die Bühne zu bringen. Der Aspekt der nachhaltigen Gestaltung, insbesondere von Festivals, tritt dabei immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Gerade aus Open Air-Großveranstaltungen ergeben sich besondere Herausforderungen: Wie kann ich das enorme Müllaufkommen bewältigen? Wie den CO2 Ausstoß der Anreise reduzieren? Wie und warum binde ich lokale Partner mit ein?

Das Glastonbury Festival, das Tollwood Festival sowie das Rosklide Festival sind nur einige vorbildliche Beispiele, die den nachhaltigen Ansatz bereits verfolgen.

 

Wir haben ein paar Tipps und Tricks zusammengestellt, mit denen du dein Festival in 5 Schritten „grüner“ gestalten kannst:

 

1. Ökologische Merchandise-Artikel, Infomaterial und Werbemittel

Schritt 01 Nachhaltiges Festival

Printprodukte, z. B. Plakate und Flyer, sind eine wichtige Werbemaßnahme des Festivals. Um auf diese Werbemittel nicht verzichten zu müssen, sollten zu 100 % recyclingfähige Materialien verwendet und ohne umweltschädliche Farben und Lacke gedruckt werden. Auch Broschüren und Infomaterialien, die auf dem Festivalgelände verteilt werden, sollten von der Menge her so bemessen sein, dass nicht unnötig viel weggeworfen wird.

Auf Fan T-Shirts und weitere Merchandise-Artikel muss nicht verzichtet werden. Lass deine Produkte ökologisch bedrucken und wähle sozial und nachhaltig produzierte Kleidung und Textilien.

 

2. Kooperationspartner

Schritt 02 Nachhaltige Festivals

Für viele Aufgabenfelder werden externe Dienstleister eingesetzt; sei es der Sicherheitsdienst, das Catering oder die Veranstaltungstechnik. Lokale Kooperationspartner, die eine umweltbewusste Strategie verfolgen und kurze Anfahrtswege haben, sind ein effizienter Schritt in Richtung eines nachhaltigen Festivals.

 

3. Gastronomie

Schritt 03 Nachhaltige Festivals

Ein Festivalbesuch macht hungrig. Leider produziert der Food-Bereich oft viel zu viel Verpackungsmüll. Daher ist es umso schöner, wenn man das Essen ohne schlechtes Gewissen genießen kann. Durch die Wahl von lokalen Anbietern, die ihr Essen biologisch und fair anbieten können, senkst du deinen CO2 – Ausstoß deutlich.

Verpackungen, Becher und Besteck können durch biologisch abbaubare Alternativen ersetzt werden. Zur Entsorgung der Müllmengen, können Müll Guides eingebunden werden, die Festivalbesuchern beim Recycling und der Mülltrennung helfen.

 

4. Veranstaltungstechnik

Schritt 04 Nachhaltige Festivals

Die Veranstaltungstechnik ist elementar für ein Festival. Um auch im Bereich der Veranstaltungstechnik Ressourcen zu sparen, kannst du mit Dienstleistern zusammenarbeiten, die energieeffiziente Bühnentechnik einsetzen. Ökostrom ist auch bei Festivals die richtige Wahl. Der Transportaufwand kann durch lokale Anbieter so gering wie möglich gehalten werden.

 

5. Anreise

Schritt 05 Nachhaltige Festivals

Biete deinen Festivalbesuchern im Festivalticket die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an. Diese nachhaltige Form der Mobilität schont den CO2 Ausstoß. Zudem kannst du auf deiner Website ein Forum für das Bilden von Fahrgemeinschaften eröffnen oder deine Besucher auf Sharing Plattformen wie fahrfahraway.com verweisen. Die Anreise mit dem Fahrrad wird durch bewachte Fahrradparkplätze zu einer hervorragenden Alternative.

Sollte der Verkehr nicht wesentlich reduziert werden können, bieten Plattformen wie Atmosfair.de einen Ausgleich an. Das Geld wird zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte in Entwicklungsländern investiert.

 

 

Quellen und Links:

http://greenevents.hamburg/best-practice-beispiele/#strategie

http://greenevents.hamburg/tipps-links-umweltfreundlich-veranstalten-in-hamburg/

https://utopia.de/ratgeber/nachhaltige-festivals/

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